Donnerstag, 2. März 2017

Gesunder Geist - Teil I: Loslassen

Gesunder Geist I

Um Dich selbst gesund zu erhalten ist ein freier und gesunder Geist eine Grundvoraussetzung.

Hierzu gibt es viele schöne und leichte Übungen. Heute beginnen wir mit dem:

Loslassen

Loslassen ist ein, auf den ersten Blick, schwieriges Thema.
Aber in Wahrheit ist es, wie alles andere auch, ganz leicht.

Wenn Du etwas über Loslassen erfahren möchtest, mach mal unbedingt mit…

Nimm Dir mal ein Feuerzeug oder einen kleinen Stein fest in die Hand. Halte ihn ganz ganz stark fest.
Und jetzt lässt Du ihn einfach los.

Wo liegt Dein Gegenstand jetzt? Liegt er auf dem Boden, ist er runtergefallen?
Oder liegt er auf Deiner Hand?
Meistens, wenn man seinen Drang nichts kaputt zu machen überwunden hat, liegt er auf dem Boden, bzw. irgendwo um Dich herum.
Dann hast Du das Loslassen noch nicht richtig verstanden.

Wenn ich den Stein fest in meine Hand nehme strengt es mich an. Und es engt den Stein/Gegenstand, bzw. die Sache, die ich festhalte ein.
Es ist für beide anstrengend. Für mich und die Sache.
Und wenn ich nun bewusst loslasse öffne ich einfach meine Hand so, dass der Gegenstand frei darauf liegen kann.
Er ist immer noch da. Liegt immer noch auf meiner Hand.
Aber ich verspüre keine Anstrengung mehr und der Gegenstand liegt frei. Kann gehen, kann aber auch bleiben. Wir sind beide freier.
Loslassen bedeutet nicht etwas fallen lassen zu müssen, sondern einfach etwas frei zu lassen.
Dieses Freilassen erleichtert mir das Leben und meinem Gegenstand auch.

Jetzt mach das Experiment nochmal.
Halte Deinen Gegenstand bewusst ganz fest und spüre, wie es Dich Kraft kostet. Spüre, wie Du Deinen Gegenstand einengst und es Euch beide Anstrengung kostet in dieser Haltung.
Und nun lass den Gegenstand bewusst los. Lass ihn so los, dass er frei auf Deiner Handfläche liegen kann.
Wie fühlt sich das an? - Viel besser, leichter und unanstrengender, nicht wahr?

Du kannst statt des Gegenstandes auch Dinge, Personen oder Umstände auf einen Zettel schreiben, die Du gerne loslassen möchtest.
Mit dem Zettel machst Du dann das Gleiche. Hältst bewusst fest, spürst die Anstrengung etc. und lässt dann wieder bewusst los.

Einfach üben. Loslassen ist toll. 
Ich muss nichts fallen lassen, 
ich gewinne viel für mich dazu.

Zum Loslassen finde ich auch die Sedona-Methode[1] toll.
In der Methode stellt man sich Fragen und antwortet ehrlich.
  • Könnte ich dieses Gefühl loslassen?
  • Könnte ich dieses Gefühl dasein lassen?
  • Könnte ich dieses Gefühl willkommen heißen?
  • Wäre ich bereit dazu?
  • Wäre ich Willens Loszulassen?
  • Würde ich lieber dieses Gefühl haben oder wäre ich lieber frei?
  • Wann?

Und unterstützend dazu einen Zettel oder einfach im Geist die loslassende Bewegung ausführen.
Toll!
Und je mehr ich loslasse, desto mehr Platz, Kraft und Lebensenergie habe ich für Neues.

Um das Loslassen noch zu verstärken (vielleicht hast Du Themen, die schwerwiegender für Dich sind), schreibe Dir das Thema, das Dich nicht loslassen will – oder auch umgekehrt – auf ein Stück Papier, zündest ihn an und siehst zu, wie er sich in Asche und Rauch auflöst.
Rauch ist im Übrigen das einzig physische, was sich vor unseren Augen auflöst.

😊 Tipp:
Das Unterbewusstsein braucht übrigens immer 5-6 Wiederholungen.
Also ist es mit einmal kurz Loslassen nur auf die Schnelle getan.
Wiederhole Deine Übung entsprechend oft.



In Verbundenheit, Freude und Liebe
Herzlicht 💖

Sabine


P.S. Und morgen geht es um GLÜCKLICHSEIN.
P.S. Informationen zu den Lichtheiler-Ausbildungen bei mir kannst Du auf meiner Homepage finden.
Das vollständige Buch kannst Du bei Etsy kaufen.


[1]Fragen aus dem Buch „Die Sedona-Methode: Wie Sie sich von emotionalem Ballast befreien und Ihre Wünsche verwirklichen 5 einfache Schritte“ -Hale Dwoskin ISBN: 978-3935767781

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